Aktuell


Gekommen, um die neue Schwerter Mitte kennenzulernen

Gäste des Kreisheimattages Unna interessierten sich für Umbaukonzepte und Zukunft des Ensembles am Markt

Vorstandsmitglied Tobias Bäcker (Mitte) freute sich über das Interesse der Teilnehmer°innen des Kreisheimattages

Gäste aus der Umgebung Schwertes waren am letzten September-Wochenende zu Besuch in der Bürgerstiftung St. Viktor. Der Heimatverein Reichshof Westhofen richtete in diesem Jahr zusammen mit Kreisheimatpfleger Dr. Peter Kracht den Kreisheimattag 2018 aus. So waren zahlreiche Heimatpfleger°innen  und Heimatinteressierte aus dem südlichen Kreis Unna zu Gast in Westhofen. Auf dem Programm des Tages stand unter anderem auch ein Besuch der Bürgerstiftung in der Schwerter Mitte. Tobias Bäcker (Vorstandsmitglied) und Matina Horstendahl (öffentlichkeitsarbeit und Leiterin des Bügerengagement) begrüßten die Gäste im Namen der Bürgerstiftung St. Viktor und führten sie um und durch das Alte Rathaus, um die Pläne für Umbau und Belebung des Ensembles am Markt vorzustellen. Dr. Kracht dankte für die Führung und resümierte: "Es ist schon sehr beeindruckend, was das Bürgerengagement hier auf die Beine stellt."                 Text und Fotos: Martina Horstendahl


Louisa arbeitet an ihrem Siegel
Elisas nimmt den letzten Schliff vor
Jeremy und Lina haben Spaß bei der Ferienaktion

22.08.2018

Ein Wappen steht praktisch wie ein Name

für einfache Bauern ohne Lesekenntnisse

Ferienspaß im Alten Rathaus: Siegel aus Speckstein selbst gefertigt

Das haben sich die Kinder beim Ferienspaß der Bürgerstifttung in Zusammenarbeit mit der Malschule „Kunst mal anders“ gleich eingeprägt: Ein Wappen übermittelt verbildlichte Informationen über herrschende Familien, die die einfachen Bauern früher auch ohne Buchstabenkenntnisse „lesen“ und entsprechend zuordnen konnten.

Nach gemeinsamer Ansicht und Erklärung der Wappen an den Fenstern des Hansezimmers im Alten Rathaus gingen die Kinder unter Anleitung von Kunstpädagogin Martina Schulte (Kunst mal anders) und dem städtischen Praktikanten Tim Sczimarowski selbst ans Werk. 

Louisa (8) hat ihr Wappen traditionell viergeteilt und Dinge, die ihr wichtig sind, darin aufgenommen. Da darf z.B. ein großes Herz nicht fehlen. Lina (7) erklärt verschmitzt: „Ich habe zwei Gegenteils-Wappen gemacht – Engel und Teufel.“  Auch Elias (9) hat bunt seine Anliegen in seinem Wappen festgehalten.

Jeremy hat sich gleich der zweiten Stufe zugewendet und ein wunderschönes Siegel erstellt: mit einem Spezialmesser hat er filigran eine Sternenflagge in Speckstein geritzt und ebenmäßig abgeschliffen. In rotes Kerzen-Wachs gedrückt wirkt die Flagge wie ein echtes Siegel auf dem Pergament, wie Jeremy erfreut feststellt. Und auch Tim (10) ist bald mit seinem Siegel fertig, mit dem künftig die Grüße an die Verwandtschaft verschlossen werden können.

Text und Fotos: Martina Horstendahl

Jeremys Sternen-Siegel in Stein geritzt...
...und gut sichtbar in Wachs gedrückt
Unter fachlicher Leitung von Martina Schulte von der Malschule
"Kunst mal anders" waren alle Kinder mit Eifer beschäftigt
Die Wappen von Louisa,
Elias
und Lina


18.07.2018

Markttag früher & heute: Geld selbst drucken

Historie und Herstellung von Zahlungsmittel

Bürgerstiftung St. Viktor organisiert mit Malschule Ferienspaß für Kinder

Sein eigenes Geld drucken – wer möchte das nicht können! Die Kinder im Ferien-Projekt der Bürgerstiftung St. Viktor und der Malschule "Kunst mal anders" durften das im Alten Rathaus am Markt sogar ganz legal und mit viel Spaß tun.

Unter dem Thema „Markttag früher und heute – Münzen prägen und Scheine drucken“ gingen die jungen Geldmacher im Rahmen des Kinder-Ferienspaßes mit guten Vorkenntnissen unter Leitung von Kunstpädagogin Martina Schulte parallel zum Marktgeschehen vor der Tür ans Werk. Nach einer Einweisung in die Geschichte der Zahlungsmittel – zu der die Kinder schon überraschend selbst sehr viel beitragen konnten -  legten die jungen Geldexperten eifrig los.

Aus schnell trocknender Modelliermasse wurden Münzen geprägt, die zum Abschluss noch golden, silbern und bronzene überzogen wurden. Auch die Geldscheine wurden in verschiedenen Farben gedruckt, wobei schnell und locker so mancher „Tausender“ entstand. Nicht nur die Kinder hatten Spaß, auch Martina Schulte lobte, mit welch großer Sachkenntnis, Interesse und Eifer die Kinder bei der Sache waren. Übrigens waren die Teilnehmer allesamt Jungen: Geld machen war an diesem Mittwoch Männersache.


25.06.2018

Zahlreiche Gäste nahmen an der langen Tafel Platz: Gelungenes Nachbarschaftsfest im Hof zwischen Altem Rathaus und St. Viktor

Viele Zuhörer folgten Tobias Bäcker vom Vorstand der Bürgerstiftung St. Viktor bei seinen Einblicken in den Umbau

Genau so war es geplant: Viele Freunde, Nachbarn, Engagierte und Interessierte setzten sich zum Nachbarschaftsfest der Bürgerstiftung St. Viktor und dem Netzwerk Engagierte Stadt zusammen an die lange Tafel, aßen gemeinsam und kamen gut gelaunt ins Gespräch.

Zeichen der Zusammengehörigkeit

Über alle Barrieren und Vorurteile hinweg wurde gemeinsam gefeiert: Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Religon, unterschiedlicher Herkunft. Sie alle bildeten für diese Zeit der Zusammenkunft an dem langen Tisch eine Gemeinschaft der gegenseitigen Wertschätzung -  in Zeiten des sich weltweit bedrohlich ausbreitenden Egoismus war dies ein wunderbares Zeichen der Zusammengehörigkeit.

Dank an die vielen Helfer

Und zahlreiche Hände hatten zum Gelingen des Festes beigetragen. Das Organisations-Team mit Martina Horstendahl (Bürgerstiftung St. Viktor), Anke Skupin (Netzwerk Engagierte Stadt) und Stadtkirchenpfarrer Tom Damm dankte allen Engagierten, die tatkräftig mit zugepackt hatten – z.B. Hausmeister und Hausmeisterin der ev. Kirche, die Bufdis (Bundesfreiwilligendienst) des KuWeBe, sowie die engagierten Bürgerinnen und Bürger aus dem „Atelier der Ideen“ der Bürgerstiftung St. Viktor und aus dem Stadtleben.

Kulinarische Angebote

Nach dem stark besuchten interreligiösen Gottesdienst in St. Viktor unter der Leitung von Pfarrer Tom Damm gemeinsam mit Vertretern der katholischen Kirche und der Ditib-Gemeinde zum Thema „Heimat“, sorgte die Markt-Gastronomie mit dem Eis-Café Milanese, Café Herrlich und dem Restaurant Lo Canta für ein höchst schackhaftes Mittagessen. Kuchenspenden von Engagierten aus der Bürgerstiftung St. Viktor und der Ev. Kirchengemeinde sowie Salate und Milchreis vom Türkischen Elternverein rundeten das kulinarische Angebot ab.

Wichtige Einblicke in Umbau

Als Tobias Bäcker vom Vorstand der Bürgerstiftung St. Viktor noch einmal anhand großer Planen die Umbaupläne für das neue Ensemble von Altem Rathaus und Marktschänke erklärte, sah er sich einer gespannten Zuhörer-Schar gegenüber. Im Anschluss fiel manch dankbarer Kommentar zur verständlichen Vorstellung der Bau-Vorhaben und Darlegung der großen Zeitfenster, die einberechnet werden müssen.

Auch die Turmbesichtigung, die hoch unter das Dachgebälk der St. Viktorkirche führte, fand großen Zuspruch. Der Aufstieg lohnte sich: Sowohl der Blick von oben auf die Gewölbe der Kirchenschiffe als auch der Blick von unten unter die Dachkonstruktion sind höchst beeindruckend.

Stände boten Abwechselung

Für Abwechslung sorgte ein Bastelstand der Ev. Frauenhilfe, bei Ester Grulke vom verein Louisa konnte in Bücherkisten gestöbert werden und am Stand des Stadtmarketings konnten Schwerte-Fans Tassen, Taschen und Regenschirme mit Schwerter Wappen erstehen. – Und die Regenschirme konnten gleich zum Einsatz kommen. Denn das Wetter war der einzige Faktor, der bei diesem gelungenen Nachbarschaftsfest etwas besser hätte sein können...

So wurde die Reishochzeit in der Wallstrasse Anfang des 20. Jahrhunderts mit allen Nachbarn gefeiert
Die lange Tafel nach altem Brauch zwischen Altem Rathaus und St. Viktor in Erwartung der Gäste...
...die am 24. Juni 2018 zum Nachbarschaftsfest Platz nahmen und gemeinsam feierten.
Fest-Impressionen
Gute Gespräche
Umbau-Infos
Ester Grulke von "Louisa" (r.)
Stärkung für das leibliche Wohl
Ev. Frauenhilfe und Stadtmarketing
Das Helferteam
Abbau
 

Anke Skupin (Netzwerk Engagierte Stadt), Pfarrer Tom Damm und Martina Horstendahl (Bürgerstiftung St. Viktor) freuen sich auf das gemeinsame Fest mit zahlreiche Nachbarn, Freunden und Interessierten.
Die Reishochzeit in der Wallstraße: Das ale Foto dokumentiert den Brauch, gemeinsam mit den Nachbran zu feiern. Jeder brachte eine kl. Schüssel und eine Löffel mit und erhielt gegen einen kleinen Beitrag ein Schälchen mit süßem Reis, Zucker und Zimt.

16.06.2018

Alle an einen Tisch: Bürgerstiftung St. Viktor lädt an eine lange Reis-Tafel in den Hof

Gemeinsame Aktion mit dem Netzwerk Engagierte Stadt gibt Infos zu Umbauplänen und herrliche Ausblicke von der Viktor-Turmspitze

Unter dem Motto „Alle an einen Tisch“ möchte die Bürgerstiftung St. Viktor sich vorstellen zum gemeinsamen Essen und Feiern an einen langen Tisch bitten. Das Nachbarschaftsfest in Anlehnung an die alte Tradition der gemeinsamen Reistafel (siehe Foto Wallstrasse) startet am Sonntag, 24. Juni, im Hof zwischen Museum und Kirche am Markt.

Es werden Speisen der benachbarten Markt-Gastronomie angeboten, Salate und süßer Reis vom Türkischen Elternverein sowie Kaffee und Kuchen vom  Bürger-Engagement aus dem „Atelier der Ideen“ und der ev. Kirchengemeinde. Ein Teil der Einnahmen geht an die Bürgerstiftung St. Viktor zur Finanzierung weiterer Bürger-Projekte.

„Wir freuen uns sehr, wenn viele Nachbarn, Freunde und Interessierte vorbeschauen und mitfeiern“, betonen Martina Horstendahl (Bürgerstiftung St. Viktor) und Anke Skupin (Initiative Engagierte Stadt) vom Organisationsteam.

Das Festprogramm startet um 11 Uhr mit einem interreligiösen Gottesdienst zum Thema „Heimat“ in der St. Viktorkirche unter der Leitung von Pfarrer Tom Damm. Um 12 Uhr wird dann die großen Tafel mit gemeinsamem Speisen eröffnet. Tobias Bäcker vom Stiftungsvorstand stellt gegen 13.30 Uhr anhand großer Pläne die vorgesehenen Umbauarbeiten für das ehemalige Museum und die Markschänke vor. Die  renovierte Diakonie kann zum „Tag der Architektur“ mit Sekt-Empfang und Führung um 15 Uhr besichtigt werden. Um 16 Uhr  klingt das Fest langsam aus.

Zur weiteren Unterhaltung sorgt ein Bücher-Trödel zum Stöbern des Vereins Louisa. Zudem wird in St. Viktor eine Magnum-Foto-Ausstellung der Gruppe Amnesty International  gezeigt zum Thema „Menschen auf der Flucht“. Eine Turmbesichtigung führt hinauf  zur Spitze von St. Viktor und bietet  einen herrlichen Blick über die Stadt.


08.03.2018

Die ungeplante Kunst der Rosemarie Trockel

Ulfried Weingarten begegnete der Künstlerin und ihrem Werk - und stellte beide in einem anregenden Vortrag „Montags im Museum“ vor

Kunst kann man nicht immer planen – und Rosemarie Trockel will dies schon gar nicht.  Mit einem kleinen Film der in Schwerte geborenen international hoch geachteten Künstlerin brachte Ulfried Weingarten als Referent bei „Montags im Museum“ diesen Ansatz nahe. Zu sehen sind aufgeschreckt durcheinander kreisende Vogelschwärme, die sich zufällig zu Mustern formieren und spontan wieder auseinander stoßen – nicht planbar, nicht vorhersehbar, ungerichteten Impulsen folgend. Genau so fasse Trockel ihre künstlerische Arbeitsweise als offenen Prozess auf, der in seiner Entwicklung zu einem ganz anderen Ende führen könne als zu Beginn als Möglichkeit vielleicht angedacht war.

Ulfried Weingarten, ehemaliger Vorsitzender des inzwischen aufgelösten Schwerter Kunstvereins, unterstrich anhand seiner Erfahrungen mit Rosemarie Trockel als Gast bei Ausstellungen in Schwerte und mittels verschiedener Beispiele ihres  Werkes wie offen und vielschichtig die Künstlerin arbeitet. 

So sind z.B.  allgemein politische, frauenpolitische und erotische Interpretationen eines Werkes möglich – und noch viele weitere. Sie will und lässt sich da nicht festlegen. Die Schwarzweiß-Fotografie eines weiblichen Aktes mit einer riesigen Spinne als Schamhaar-Verfremdung in Anlehnung an Gustave Courbets erste Darstellung des weiblichen Genitals in der Malerei „Der Ursprung der Welt“ von 1866 oder das Modell des Kölner Doms in der Guckkasten-Konstruktion eines ausgedienten Fernseh-Kartons mit gekappten Turmspitzen unter dem Titel „DADDY´S striptease room“ sind interessante  Beispiele dafür.

Der anregende und mitreißende Vortrag von Ulfried Weingarten wurde mit viel Applaus bedacht – mit angehängtem Wunsch auf dringende Fortsetzung weiterer Trockel-Vorträge.     

Redaktion und Fotos: Martina Horstendahl



24.01.2018

Informationen zur Bürgerstiftung rund um St. Viktor                              am 5. Februar bei "Montags im Museum"

Vorstellung der Inhalte und Ziele: <- Rückblick auf die Anfänge  • Überblick zu Aktuellem -> Ausblick in die Zukunft

Unter dem Titel  „Bürgerstiftung rund um St. Viktor  <- Rückblick auf die Anfänge  • Überblick zu Aktuellem -> Ausblick in die Zukunft“ stellt sich die Bürgerstiftung  im Rahmen der Veranstaltung „Montags im Museum“ am 5. Februar noch einmal detailliert den Bürgerinnen und Bürgern vor.

Der Vorstand mit Joseph Bender, Tobias Bäcker und Ulrich Halbach informiert über den bisherigen Weg der Stiftung vom Ursprung bis zu den Planungen im Hier und Jetzt. Dabei wird neben dem Stand der Vorarbeiten zum Umbau von Museum und Markschänke auch aufgezeigt:  Wie kam es zur Gründung der Bürgerstiftung? Wer ist die Bürgerstiftung? Was macht die Bürgerstiftung? Zudem gibt Koordinatorin Martina Horstendahl einen Einblick in die zahlreichen Bürger-Projekte aus dem „Atelier der Ideen“, die von vielen Engagierten mit großem Einsatz organisiert und durchgeführt werden. Zum Abschluss werden die Ziele in naher und ferner Zukunft veranschaulicht und Fragen beantwortet. Ab 20 Uhr sind alle herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind gerne willkommen.

Redaktion Martina Horstendahl

26.10.2017

In jedem Abschied liegt ein Neubeginn...

Das Ruhrtalmuseum befindet sich in seiner bisherigen Form in der Auflösung. Museumsleiter John Loftus hat sich in den Ruhestand verabschiedet, die alte, längst in der Zeit stehen gebliebene und ausgediente Ausstellung ist abgebaut worden. Leere Räume mit nur noch vereinzelt verstreuten Stellwänden in braunem Leinen-Bezug prägen das Innenleben des alten Rathauses von 1547, in dem das Heimatmuseum bislang untergebracht war. Der Charme vergangener Jahre ist inzwischen abgebröckelt wie der Putz von den ehemals weiß getünchten Wänden.

Diese Wände haben seit der Gründung des Heimat-Museums 1933 viel erlebt und manchen Museumsleiter inspiriert. Erster Herr im Haus war Josef Spiegel, der bis 1977 -  44 Jahre lang - die Leitung innehatte.  Sein Nachfolger Historiker Bernd Haunfelder wurde bereits nach einem Jahr von dem Realschullehrer Gerhard Hallen abgelöst, der zahlreiche Arbeiten zur Stadtgeschichte verfasste. Unter seiner Leitung ist mit Fördermitteln des Landes die Ausstellung überarbeitet worden. 1992 wurde dann Archäologe John Loftus Museumsleiter, der nun nach 25 Jahren seinen Dienst beendet hat. 

Manche Schwerterinnen und Schwerter mögen das Ende des Ruhrtalmuseums mit etwas schwerem Herzen sehen, da sie wertvolle Erinnerungen aus Kindheit und Jugend mit dem Museum verbinden. Doch der Schlüssel im Museum wird Dank des Einsatzes des Fördervereins Ruhrtalmuseum, weiterer Fürsprecher und der eigens neu gegründeten Bürgerstiftung rund um St. Viktor ja nicht für immer herumgedreht - im Gegenteil: Es steht ein Aufbruch in Neues an. Nach dem Umbau von Museum und Marktschänke spätestens im Jahr 2021 werden die Gebäude in neuem Glanz erstrahlen und eine Ausstellung als Lern- und Erlebnisort beherbergen, die nach neuesten Erkenntnissen gestaltet und Einheimische wie auswärtige Gäste überzeugen wird.  

Die benötigten Genehmigungen und Gelder liegen vor. Der Umbau wird bald ausgeschrieben und eine Kommission beschäftigt sich bereits mit den Planungen der neuen Ausstellung.

                                                     ...und auf diesen Neubeginn können wir uns freuen

"Bilder einer alten Ausstellung"

                                                                                                                                                                                          Redaktion und Fotos: Martina Horstendahl

                                                                            Ruhrtalmuseum Schwerte 1933 - 2917


29.09.2017

Museumsleiter sagt "Auf Wiedersehen"

Förderverein Ruhrtalmuseum verabschiedet John Loftus in den Ruhestand: Halle, Magazin und Digitalisierung waren Eckpfeiler

John Loftus sagt Ruhrtalmuseum und Schwerte  „Auf Wiedersehen“. Schwertes langjähriger Museumsleiter wurde jetzt vom Förderverein Ruhrtalmuseum in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Als Eckpfeiler seines Schaffens hob Fördervereinsvorsitzender Joseph Bender die digitale Erfassung der Museumsbestände und die Einrichtung des Magazins hervor. Auch der verglaste Ausbau der Museumshalle sei ohne Loftus Unterstützung niemals möglich gewesen. Als großes Dankeschön übergab  Bender einen Gutschein des Fördervereins.

John Loftus bedankte sich beim Förderverein und besonders bei allen ehemaligen und aktuellen Vorstandsmitgliedern für die lange Wegbegleitung und die gemeinsamen Erfolge. Er bedauerte zu seinem Abschied, dass der Umbau des Museums nun doch länger gedauert habe als gedacht und somit nicht mehr in seine Amtszeit fällt: „Ich hätte gerne noch an dem Aufbau der neuen Ausstellung mitgearbeitet.“

Auch Regina Loftus wurde mit Worten des Danks und einem Blumenstrauß verabschiedet. Joseph Bender betonte die große Anerkennung des Fördervereins für ihr unermüdliches Engagement für die Historischen Spiele in Ergste, die nun dank ihrer hervorragenden Aufbau- und Vorarbeit fortbestehen und mit der Gewissheit auf bleibende Qualität in die Hände der Nachfolger übergeben werden können.

Regina und John Loftus werden ab Oktober das Leben auf ihrem Landsitz in der Lüneburger Heide genießen. Bender wünschte ihnen weiterhin alles Gute und sprach zum Schluss die Einladung aus, dass sie natürlich jederzeit in Schwerte willkommen seien – ganz besonders nach dem Umbau von Museum und Marktschänke in der dann neugestalteten Ausstellung.

Redaktion: Martina Horstendahl


28.02.2016

Jugendliche in Aktion: Paint: meindedeinestadt

Erfolgreiches Event der Bürgerstiftung sorgte am letzen Samstag im Februar
für Spaß und Kreativität zwischen Museum und Viktorkirche.

Und viele machten mit!

Redaktion: Martina Horstendahl

Die Jungs vom Faktor Ruhr halfen nicht nur beim Aufbau, sondern als Graffiti-Experten auch mit Rat und Tat beim Besprühen der Leinwände.
Schon während des Aufbaus schauten an diesem Samstag die ersten Marktbesucher vorbei.
Tonka Kovacevic (r.) und Martina Horstendahl (2.r.) begrüßten die Jugendlichen und Besucher im Namen der Projektgruppe "Paint - meindedeinestadt" und der Bürgerstiftung St. Viktor.
Die Sängerinnen von Izel & friend eröffneten das Event musikalisch mit Musik aus den Charts.
Die Band "Call The Cops" sorgte mit Punkrock für warme Beine bei kalten Temperaturen.
Technik-Tips für die Mädchen der Malschule "Kunst mal anders".
Die Jugendlichen zeigten vollen Einsatz bei Idee und Farbenspiel.
Über zwei Leinwände kreierten die Schüler der Gesamtschule ihr Projekt.
Die Arbeiten schritten zügig voran. Zusätzliche Leinwände wurden aufgestellt, als spontan noch weitere Jugendliche mitmachen wollten.
Das junge Ensemble des Theaters am Fluss verband kunstvoll Graffiti und Theaterwelt.
Kulturgeschichtliche "Leuchttürme" der Stadt hatte die Mädchengruppe mit Elena, Hella und Paulina als Motiv gewählt.
Die jungendlichen Flüchtlinge vom Verein Wellenbrecher engagierten sich mit viel Herz...
...und zeigten den emotionalen Weg ihrer Flucht bis ins friedvolle Schwerte auf.
Am Ende der Aktion hatten die Jugendlichen nicht nur viel Spaß gehabt, sondern auch viele tolle Ergebnisse auf die Leinwände gebracht - sehr zur Freude des künstlerischen Leiters Jan van Nahuijs. Die Werke wurden am nächsten Tag beim kulturellen Jahresempfang der ev. Gemeinde ausgestellt und stießen auch dort auf großen Zuspruch.

Event im neuen Markt-Ensemble: Jugendliche drücken per Graffiti ihre Sicht auf ihren Heimat-Ort aus

Paint! meinedeinestadt

Der Blick auf Schwerte aus der Spraydose: Bei dem Grafitti-Event „Paint! meinedeinestadt“ am letzten Februar-Samstag können Jugendliche auf großen Leinwänden zum Ausdruck bringen, was sie mit ihrer Heimat verbindet, was sie kritisieren, wie sie den Ort erleben, an dem sie leben. Gefragt ist: was fühle ich, denk’ ich an Schwerte?

Die Aktion startet auf dem neuen Ensemble-Innenhof am Markt zwischen Museum und Viktor-Kirche unter der künstlerischen Leitung von Jan van Nahuijs. Der Schwerter Künstler freut sich auf die Aktion und das vielversprechende  Potential: „Verschiedene Teams von Jugendlichen haben sich bereits angemeldet - aus Schwerter Schulen, Sportvereinen, aus der Malschule Kunst-Mal-Anders, dem Verein Wellenbrecher oder der Azubi-Gruppe der Rohrmeisterei.“

Praktische Unterstützung und Tipps zum Sprayen erhalten die Teams von den beiden Graffiti-Profis Jascha Goldenbogen und Freddy X vom VSI Schwerte e.V./Faktor Ruhr. Alle Teilnehmer werden mit Maler-Overalls und Mundschutz ausgestattet. Für Getränke und Hamburger sorgt das Team der Rohrmeisterei.

„Abgerundet wird das Event mit einem Musikprogramm junger Bands aus Schwerte“, erklärt Tonka Kovacevic vom Organisationsteam des Events. So sind etwa die Bands „Call The Cops“ (Punkrock) und Izel & friend (Charts) dabei.  Die Aktion läuft von 11 bis 14 Uhr parallel zum Wochenmarkt.

Auch für ein Forum zur Schau und somit zur Wertschätzung der Werke ist gesorgt. „Die großen Tafeln werden zum Kulturellen Jahresempfang ausgestellt, der am 28. Februar im neuen Gemeindezentrum am Markt stattfindet,“ berichtet Mit-Organisatorin Martina Horstendahl. In der Folge können die Werke auch am Bauzaun der geplanten Baustelle zur Umgestaltung von Museum und Marktschänke angebracht werden und auf diese Weise „a la Christo“ die Gebäude umspannen. Eine weitere Idee wäre, dass die Werke später in kleine Stücke zerschnitten, gerahmt, im Ensemble ausgestellt oder verkauft werden.

Interessierte Gruppen von Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren (mögl. 4 Pers.) können sich noch bis Samstag, 20. Februar, bei der Bürgerstiftung zur Teilnahme anmelden per Mail unter info@schwerte-mitte.de. Es können leider nur noch wenige Plätze angeboten werden.

Infos kompakt:

  • Graffiti-Event „Paint“ meinedeinestadt
  • 27. Februar 11 bis 14 Uhr, Ensemble am Markt Schwerte
  • Organisationsteam des Events der Bürgerstiftung St. Viktor:
    Martina Horstendahl (Öffentlichkeitsarbeit Bürgerstiftung St. Viktor), Jan van Nahuijs (Künstler, Atelier JAVANA, an der Rohrmeisterei) und Tonka Kovacevic (Auszubildende zur Veranstaltungskauffrau in der Rohrmeisterei)
  • In allen Haftungs- und Versicherungsfragen ist die Aktion über die  Rohrmeisterei als Kooperationspartner abgesichert
  • Das Pflaster des Ensemble-Innenhofs wird mit Planen und Malerteppichen abgedeckt.
  • Es handelt sich um eine temporäre, rückstandsfreie Aktion
  • Die Teilnehmer werden mit Schutzanzügen und Mundschutz ausgestattet

Redaktion: Martina Horstendahl

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06.10.2015

Bürgerstiftung unterstützt Fest im Stadtpark

Flüchtlinge kochen mit großem Erfolg
Spezialitäten aus ihren Heimatländern

Ein großer Erfolg war das Willkommensfest für Flüchtlinge, das zahlreiche engagierte Schwerter unter der Leitung von Jörg Rost am 3. Oktober im Schwerter Stadtpark auf die Beine gestellt haben. Auch die Bürgerstiftung St. Viktor hat mit Rat und Tat mitgewirkt. Insgesamt  hatte sich eine riesengroße Gemeinschaft von Helfern und Spendern zusammengeschlossen, die eindrucksvoll ein Zeichen der Solidarität und Freundschaft mit den Flüchtlingen  gesetzt haben.

Nach einem interreligiösen Friedensgebet wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und gespeist. Die für 500 Gäste weißgedeckte, mit Blumen und Kronleuchtern geschmückte lange Tafel war voll besetz. So kamen sich die Besucher auch beim gemeinsamen Essen im Gespräch näher.

Angeboten wurden neben einer Gemüsesuppe als Spende der Rohrmeisterei zahlreiche weitere Spenden wie z.B. Fladenbrot,  Süßspeisen und Kuchen.

Besonderen Zuspruch fanden die von Flüchtlingen mit viel Engagement selbst gekochten Landesspezialitäten, die sie - in einer Reihe mit Schwerter Helfern -  hinter der Theke gemeinsam an die Besucher ausgegeben haben. Dabei waren Speisen nach Rezepten z.B. aus Eritrea, Syrien oder Bangladesch, die wirklich fantastisch schmeckten. Über diesen Erfolg freut sich die Bürgerstiftung St. Viktor besonders, da die Kochaktion der Flüchtlinge finanziell durch die Bürgerstiftung ermöglicht und begleitet wurde.

Redaktion: Martina Horstendahl

Viel Spaß hatten die Flüchtlinge beim Kochen der Spezialitäten für das Willkommensfest, tatkräftig unterstützt von den Helferinnen der Amnesty-Gruppe Schwerte.
An der langen Speise-Tafel nahmen über 500 Gäste Platz.
Die von der Bürgerstiftung St. Viktor gesponserten selbstgekochten Speisen wurden von den Flüchtlingen auch selbst ausgegeben.
Die von der Bürgerstiftung St. Viktor gesponserten selbstgekochten Speisen wurden von den Flüchtlingen auch selbst ausgegeben.

02.09.2015

Juwel im Herzen der Stadt wertet Ensemble der Bürgerstiftung auf

Neues Gutachten bringt freudige Überraschung:
Marktschänke ist eines der ältesten Gebäude der Stadt

Ein neues Gutachten hat die Sensation an den Tag gebracht: Die alte Marktschänke im Ensemble der Bürgerstiftung St. Viktor ist älter als bisher angenommen und zählt somit zu den ältesten Gebäuden der Ruhrstadt.

Der Kernbau wird nach den neuesten Erkenntnissen auf das Baujahr 1736 datiert.  1832 wurde die Nordfassade neu gestaltet,  1935 der Ostgiebel erneuert.  „Wir haben hier also ein sehr wertvolles Baudenkmal, das städtebaulich wichtig ist“, verkündet  Stiftungsvorstandsmitglied Dr. Christine Mast (KuWeBe) mit Stolz „und das auch Auswirkung auf den Erlebnisraum in unserem Ensemble haben wird.“

Die neuen denkmalpflegerischen Aspekte ziehen eine Umplanung der Räume mit sich. So sind das Obergeschoss des Rathauses und das Obergeschoss der Schänke als Erlebnisort vorgesehen. „Durch diese großflächige Nutzung  kann die Ausstellung spannender gestaltet werden, weil bessere Inszenierungen möglich sind, betont Dr. Mast und ist überzeugt: „Die Schänke wird für die Schwerter und die Touristen somit noch attraktiver.“

Ulrich Halbach als Vertreter der Ev. Kirchengemeinde im Vorstand der Bürgerstiftung St. Viktor hebt hervor, dass durch die erforderliche Neu-Planung zwar die Raumnutzung für die kirchlichen Belange vom Obergeschoss in das Dachgeschoss umgestellt werden musste,  die Gemeinde aber  durchaus Verständnis für die nun anderen Vorgaben habe und auch mit der Zuweisung  der obersten Etage über dem Museum durchaus zufrieden sei.

„Wir tragen als Bürgerstiftung St. Viktor diese denkmalpflegerischen Maßnahmen überzeugt mit, denn das Ergebnis wird schließlich auch hochkarätiger und wertvoller“ stimmt  Vorstandsmitglied Tobias Bäcker (Rohrmeisterei) zu.  Als Beispiel führt er die Gestaltung der Giebel an. Hier böten sich viele Möglichkeiten, wie etwa eine Verglasung des Ostflügels, die einen Einblick in das Innere des historischen Gebäudes bieten könnte.

Die Vorstandsmitglieder der Bürgerstiftung betonen, dass die neuen Anforderungen der Denkmalpflege keine negativen Auswirkungen auf Fördergelder und Bauplanung haben. Und im Falle von Mehrkosten werde auf ein stärkeres Engagement der Förderer gehofft. Dazu seien bereits positive Signale angedeutet worden.

 Aber zunächst müssen die neuen Architektenpläne und Kostenrechnungen vorliegen. Tobias Bäcker fasst zusammen:  „Die alte Marktschänke muss ein Juwel,  ein Schmuckstück werden, zumal wir hier im Herzen der Stadt etwas ganz Besonderes haben – und das darf auch etwas kosten. Auch wenn es teurer und aufwendiger wird, so sorgt es doch auch gleichzeitig für eine Aufwertung des gesamten Ensembles."

Redaktion Martina Horstendahl 02.09.2015


Die Jury aus verschiedenen Bereichen des Schwerter Lebens sorgte für ein breites Spektrum der Sichtweisen: (v.r) Prof. Harald Mante, Judith Bäcker, Organisatorin Martina Horstendahl, Matthias König, Monique Castagné (Foto: Bürgerstiftung St. Viktor)

Wettbewerb zur Namenssuche für das Ensemble am Markt lässt Ergebnis offen

Große Beteiligung mit 55 Beiträgen

55 Namens-Vorschläge wurden für den Wettbewerb der Bürgerstiftung  St. Viktor eingereicht. „Diese rege Teilnahme zeigt, wie sehr wir Schwerter uns mit dem neuen Ensemble identifizieren“, freut sich Stiftungsvorstand Tobias Bäcker.

Eine Jury mit kreativen Köpfen aus den Bereichen Kunst, Kommunikation und Jugendthemen ist nun nach fast drei Stunden Diskussion aller Vorschläge zu dem Ergebnis gekommen: Die Suche geht weiter. „Denn der an den Vorgaben orientierte, griffige und sofort überzeugende Titel für das Ensemble war aus Sicht der Jury noch nicht dabei,“ erläutert Wettbewerbs-Organisatorin Martina Horstendahl. Weil der Name frisch und vielschichtig sein, aber auch nachhaltig funktionieren soll, wollen sich die Verantwortlichen mehr Zeit nehmen und – wie sie hoffen – weitere Ideen finden.

Dessen ungeachtet wurde nach einem Punktesystem eine Rangliste der eingereichten Ideen erstellt. Die Preisträger der Gewinne des Wettbwerbs der Bürgerstiftung St. Viktor stehen fest, auch wenn der Name noch fehlt.  „Wir honorieren mit der Preisvergabe das tolle Engagement der Schwerter Bürger, die teils sogar selbstentworfene Logos mitgeschickt haben“, so das Urteil aus der Jury.

Auf den ersten Platz unter den anonymisierten Eingaben wurde der Vorschlag „Am Turm“ gewählt, der pikanter Weise von Stiftungsvorstandsmitglied und Rohrmeisterei-Chef Tobias Bäcker eingereicht worden war. Bäcker, der seinen aus einer bunten  Brainstorming-Liste stammenden Vorschlag  selbst  als  „nicht die Spitzenidee, sondern zu langweilig und hausbacken“ bezeichnet,  verzichtet augenzwinkernd auf seinen Preis: ein Essen in der Rohrmeisterei.

Somit geht Bäckers Preis an den Zweitplatzierten mit dem Vorschlag „Hansehof“: Uwe Fuhrmann ist nun zu einem Essen für zwei Personen im Wert von 100 Euro in die Rohrmeisterei eingeladen. Auf Rang dre landete der Vorschlag „Viktortreff“ der gleich zweimal eingereicht wurde: Je zwei Eintrittskarten für die Kleinkunst gehen somit an Erika Neumann und Klaus-Dieter Tiffert.

Durch die Verschiebung der Preise werden nun auch die Eingaben auf Platz vier ausgezeichnet. Für die Idee „Viktor-Forum“ gehen Präsentkörbe mit Schwerter Senf und anderen Spezialitäten der Ruhrstadt an: Prof. Carl-Joachim Heinrich, Herbert Kluge und Wolfram Richter.

Die Preise stehen ab Freitag, 26. Juni, im Ruhrtalmuseum für die Gewinner bereit und können dort abgeholt werden.

Wir suchen einen Namen  // Beendet am 06.06.15

Bürgerstiftung St. Viktor startet Wettbewerb: Wer hat die beste Idee?

>> Hier klicken für Ihren VORSCHLAG

Den Namen ihres Kindes wählen Eltern lange und sorgfältig aus. Und ebenso suchen die Verantwortlichen der Bürgerstiftung St. Viktor nun mit viel Bedacht nach einem Namen für das neue Ensemble am Markt. Dazu sind alle Interessierten aufgerufen, ihre Ideen beizusteuern.

In einem Wettbewerb können die Bürger aktiv werden und bereits die Namensfindung ihrer Bürgerstiftung in Schwertes Mitte am Markt selber mitgestalten.

Um passende Ergebnisse zu erzielen, wird die Einhaltung einiger Vorgaben erbeten: Es sollte ein deutscher Name sein, der in Verbindung mit einem Logo stehen könnte und auch als Ortsangabe funktioniert: wir treffen uns im / am / beim...

Zielgruppe sind alle Bürger in und außerhalb Schwertes, besonders auch die Jugend. Der Name bringt Wärme, Herz, Offenheit, Kommunikation und den Netzwerkgedanken zum Ausdruck. Er soll für immer stehen - Wortspiele und Ironie müssen sich daran messen lassen. Man kann ihn sich leicht merken.

Die Themen historische Mitte, neuer Erlebnisort, Wasser, Kirche, Genuss, Bürgerengagement, Begegnung dürfen sich wiederfinden.

Die Teilnehmer werden für gute Vorschläge belohnt: Als 1. Preis ist ein Essen für zwei im Wert von 100 Euro in der Gastronomie der Rohrmeisterei angesetzt, 2. Preis sind 2 Eintrittskarten für eine Vorstellung der Kleinkunstreihe, als 3. Preis ist 10 x Senf aus der Schwerter Senfmühle ausgeschrieben.

Eine Jury aus Fachleuten sichtet die Vorschläge und erstellt eine Rangfolge der Preisträger. Sie gibt somit ein Votum ab, die letztliche Entscheidung für einen Namen liegt beim Stiftungsvorstand. Dabei besteht keine Verpflichtung, einen Vorschlag aus dem Wettbewerb zu wählen.

Wir dürfen auf griffige Ergebnisse gespannt sein - immer im Focus Schillers Worte: "Ein hohes Kleinod ist ein guter Name."
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Abgabe der Vorschläge (nur schriftlich) aufgrund des regen Zuspruchs verlängert bis zum 06.06.15 an

Martina Horstendahl
Öffentlichkeitsarbeit Bürgerstiftung St. Viktor
c/o Ruhrtalmuseum
Brückstrasse 14
58239 Schwerte
vorschlag@horstendahl.de

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